Der Untertan

Der Untertan

Heinrich Mann

Erstveröffentlichung 1918Originalsprache DE

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Anmerkung der Redaktion Heinrich Mann, der ältere Bruder Thomas Manns, vollendete diese Satire auf das wilhelminische Kaiserreich 1914; der Vorabdruck in einer Zeitschrift wurde bei Kriegsbeginn abgebrochen, als Buch erschien der Roman erst 1918. Diederich Heßling, Papierfabrikant im Städtchen Netzig, buckelt nach oben und tritt nach unten, verehrt Kaiser Wilhelm II. und steigt durch Denunziation und eine Geldheirat auf. Der Titel wurde zum Begriff für diesen Menschentyp. Wolfgang Staudtes Verfilmung kam 1951 heraus.

Über das Buch

Der Untertan ist ein Roman von Heinrich Mann aus dem Jahr 1914. Das Romanmanuskript trägt den Untertitel: »Geschichte der öffentlichen Seele unter Wilhelm II.« Die erste Buchausgabe erschien 1918 im Kurt Wolff Verlag. Heinrich Mann erzählt mit scharfem Witz die Lebensgeschichte des fiktiven Opportunisten und Karrieristen Diederich Heßling von dessen Kindheit bis hin zur Sicherung seiner Stellung in der wilhelminischen Gesellschaft des deutschen Kaiserreichs um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Die Satire ist eine unverhohlene Kritik am Kaiserreich unter dem Regime Wilhelms II., eine politische Kritik am kaiserfanatischen Bürgertum wie dem erschlafften Altliberalismus und eine Mentalitätsstudie über den autoritären Typus.

Beschreibung: Wikipedia, Lizenz CC BY-SA 4.0

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