Zinkjungen: Afghanistan und die Folgen
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Über das Buch
Zinkjungen ist ein russischer Dokumentarroman der belarussischen Autorin Swetlana Alexijewitsch, der zuerst 1989 in Minsk veröffentlicht wurde und 1992 in deutscher Übersetzung erschien. Das Buch handelt vom Afghanistankrieg, dem „sowjetischen Vietnam“. Die Autorin interviewte unter anderem Soldaten, Krankenschwestern und Mütter. Sie liefert erschütternde Einblicke in die Realitäten des Krieges und beleuchtet die Geschichte der letzten Jahre der Sowjetmacht, die durch diesen Krieg endgültig untergraben wurde. Sie beschreibt die endlose Trauer der Mütter der „Zinkjungen“, ihren Wunsch, die Wahrheit darüber zu erfahren, wie und wofür ihre Söhne in Afghanistan gekämpft haben und gestorben sind. Während die Sowjetunion von einer „Friedensmission“ sprach, wurden die Toten in zugeschweißten Zinksärgen in die Heimat überführt. Von 1979 bis 1989 führten sowjetische Truppen in Afghanistan einen verheerenden Krieg, bei dem auf beiden Seiten Tausende an Opfern zu beklagen waren. Swetlana Alexijewitsch verwebt ihre Geschichten miteinander und ist darum bemüht, die Wahrheit des sowjetisch-afghanischen Konflikts offenzulegen. Als Zinkjungen 1991 zum ersten Mal in der UdSSR veröffentlicht wurde, löste es eine große Kontroverse aus. Das Werk wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Lesereihenfolge · Stimmen der Utopie
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