Zwangsgeräumt: Armut und Profit in der Stadt

Platz 2 in Politik & Gesellschaft

Zwangsgeräumt: Armut und Profit in der Stadt

Matthew Desmond

Erstveröffentlichung 2016Originalsprache EN

8,88,8 / 10
Punktzahl von 10289 BewertungenKonfidenz 66%: so viel der Wertung stammt von den Lesern selbst
448
Seiten
ca. 8 Std.
Lesezeit
  • NYT-Bestseller · 3 Wochen auf der Liste, höchste Platzierung: Platz 7
  • Pulitzer Prize for General Nonfiction
  • PEN/John Kenneth Galbraith Award
  • Andrew Carnegie Medal for Excellence in Nonfiction
  • The Stowe Prize for Writing to Advance Social Justice
  • National Book Critics Circle Award in Nonfiction

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In unserem Atlas

Matthew Desmond
USA
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Unsere Einschätzung

„Zwangsgeräumt“ macht die Wohnungsnot greifbar, indem es acht Familien in Milwaukee beim Kampf um ihre Bleibe begleitet. Desmond hat unter den Menschen geforscht, über die er schreibt, und verbindet soziologische Belege mit Geschichten, die spürbar mit Anteilnahme erzählt sind. Leser nennen das Buch augenöffnend und schmerzhaft zugleich; schwer ist das Thema, nicht die Sprache. Manche sagen, sie sähen Vermieter und Miete seither anders.

Einschätzung der BookRank-Redaktion, geschrieben auf Grundlage der Bewertungen und Anmerkungen von Lesern. Sie beeinflusst weder die Punktzahl noch den Platz in der Rangliste.

Über das Buch

Pulitzer-Preisträger für das beste Sachbuch 2017 – eine erzählerische Studie des modernen urbanen Amerika, anhand des Themas Wohnen wird ein neues Bild von Armut und Ungleichheit gezeichnet. Matthew Desmond nimmt den Leser mit in die ärmsten Viertel von Milwaukee, einer mittelgroßen, normalen amerikanischen Großstadt. Er erzählt die Geschichte von acht Familien am Rande der Gesellschaft. Die meisten armen Mieter stecken heute über die Hälfte ihres Einkommens in die Miete, so dass Zwangsräumungen zu einem alltäglichen Phänomen geworden sind - vor allem für alleinerziehende Mütter. Matthew Desmond zeigt in seinem scharf beobachteten und erzählerischen Meisterwerk die unfassbare Ungleichheit in Amerika. Das Buch verändert unseren Blick auf Armut und wirtschaftliche Ausbeutung und erinnert mit seinen unvergesslichen Szenen von Hoffnung und Verlust daran, wie wichtig es ist, ein Zuhause zu haben. »Wer Zwangsgeräumt liest, versteht, dass man kein ernsthaftes Gespräch über Armut führen kann, ohne über Wohnraum zu sprechen. Außerdem möchte man es dringend jedem Politiker in die Hand drücken.« The New York Times

Woraus sich die Punktzahl ergibt

Die Quellen liegen im Mittel bei 9,0 aus 289 Bewertungen — noch nicht viele, daher wiegt die Leserstimme 66% und der Rest zieht zum Politik & Gesellschaft-Durchschnitt von 8,0. So entsteht 8,8. Weitere +0,10 kommen aus dem kleinen Bonus für große Preise.

QuelleDurchschnittBewertungenGewicht
Open Library8,822 8%
Hardcover9,0267 92%

Häufige Fragen

Wie lang ist Zwangsgeräumt: Armut und Profit in der Stadt?

Es hat 448 Seiten — länger als 71% der gerankten Bücher in Politik & Gesellschaft.

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