
Effi Briest
- 318
- Seiten
- ca. 6 Std.
- Lesezeit
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Anmerkung der Redaktion Theodor Fontane schrieb den Roman mit über siebzig; er erschien 1894/95 als Vorabdruck und 1896 als Buch. Vorbild war ein realer Fall, die Affäre der Elisabeth von Ardenne, die 1886 in einem Duell endete. Effi wird mit siebzehn mit Baron Innstetten verheiratet, der einst um ihre Mutter geworben hatte. Der Roman ist feste Schullektüre, und Rainer Werner Fassbinder verfilmte ihn 1974.
Über das Buch
Effi Briest ist ein Roman von Theodor Fontane, der von Oktober 1894 bis März 1895 in sechs Folgen in der Deutschen Rundschau abgedruckt wurde, bevor er Mitte Oktober 1895 als Buch erschien. Das Werk gilt als ein Höhe- und Wendepunkt des poetischen Realismus der deutschen Literatur: Höhepunkt, weil der Autor kritische Distanz mit großer schriftstellerischer Eleganz verbindet; Wendepunkt, weil Fontane damit zum bedeutendsten Geburtshelfer des deutschen Gesellschaftsromans wurde, der wenige Jahre später mit Thomas Manns Roman Buddenbrooks erstmals Weltgeltung erlangen sollte. Thomas Mann verdankt Fontanes Stil zahlreiche Anregungen. Auch der Familienname der Buddenbrooks stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Effi Briest: In Kapitel 28 wird eine Person namens Buddenbrook als Sekundant erwähnt.
Leserstimmen
Die beliebtesten Rezensionen auf Hardcover (mit Autorennennung).
“The story is a simple one. Unhappy marriage, adultery, tragedy. The novel is a classic perhaps because it predicted the doom of Prussian society a couple of decades early. Would Effi have landed a in a world of trouble half a century later? a doubt it.”