
Die Vermessung der Welt
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Anmerkung der Redaktion Daniel Kehlmanns Roman von 2005 erzählt zwei Leben nebeneinander: Alexander von Humboldt, der auf seiner Amerikareise von 1799 bis 1804 Vulkane besteigt und den Orinoko hinauffährt, und Carl Friedrich Gauß, der Göttingen kaum verlässt und die Welt mit Mathematik vermisst. Erst 1828 treffen sich die beiden in Berlin, zwei alternde Berühmtheiten mit wenig Geduld füreinander. Fast durchgehend in indirekter Rede und mit trockener Ironie erzählt, wurde das Buch zu einem der meistverkauften deutschen Romane der Nachkriegszeit; Detlev Buck verfilmte es 2012.
Über das Buch
Die Vermessung der Welt ist ein Roman des Schriftstellers Daniel Kehlmann, der 2005 im Rowohlt Verlag erschien. Erzählt werden die teils authentischen, teils fiktiven Lebensgeschichten des Mathematikers und Geodäten Carl Friedrich Gauß (1777–1855) und des Naturforschers Alexander von Humboldt (1769–1859). Der Roman war in Deutschland und international ein großer Erfolg, wurde vielfältig rezipiert und adaptiert und löste eine kontroverse Fiktion-Realität-Diskussion aus. Eine Verfilmung erfolgte 2012 unter der Regie von Detlev Buck.