
Berlin Alexanderplatz
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Anmerkung der Redaktion Alfred Döblins Roman von 1929 mit dem Untertitel Die Geschichte vom Franz Biberkopf folgt einem ehemaligen Transportarbeiter, der nach vier Jahren aus dem Gefängnis Tegel entlassen wird, wo er wegen Totschlags an seiner Freundin saß. Er schwört, im Berlin der späten Weimarer Republik anständig zu bleiben, doch die Stadt, der Kleinkriminelle Reinhold und sein eigenes Temperament ziehen ihn immer wieder hinab. Döblin durchsetzt die Handlung mit Zeitungsmeldungen, Reklame, Schlagern, Wetterberichten und Bibelstellen, eine Montagetechnik, die im deutschen Roman neu war. Rainer Werner Fassbinder machte daraus 1980 eine vierzehnteilige Fernsehserie.
Über das Buch
Berlin Alexanderplatz ist ein Roman von Alfred Döblin. Das Buch erschien 1929 im S. Fischer Verlag mit dem Untertitel Die Geschichte vom Franz Biberkopf. Das erfolgreichste Buch Döblins zählt zu den Hauptwerken der deutschen Moderne und zeichnet sich durch einen innovativen Aufbau, eine expressive Sprache und poetische Erzähltechnik aus. Der Großstadtroman ist daneben ein wichtiges Zeitzeugnis des frühen 20. Jahrhunderts, besonders der Weimarer Republik. Als Äquivalente gelten die experimentellen Werke Ulysses und Manhattan Transfer.
Leserstimmen
Die beliebtesten Rezensionen auf Hardcover (mit Autorennennung).
“Döblin's Berlin Alexanderplatz is a raw, unfiltered portrait of a city in crisis. The novel follows Franz Biberkopf, a small-time criminal navigating the turbulent waters of post-war Berlin. His story is a brutal, often humorous chronicle of survival, a stark reflection of a city in…”